Survival-Game mit euren Ideen

  • Hallo,


    nachdem ich mit meinem Kartenspiel fertig bin, wollte ich mich mal auf das Genre der "Survival Games" stürzen. Die Basics (Hunger, Durst, Schaden etc.) stehen schon. Jedoch: Der Markt ist ja regelrecht geflutet von Survival Games. Und irgendwann merkt man halt, dass die sich alle irgendwann wiederholen. Als Beipiel: "The Forest" und "Stranded Deep" unterscheiden sich nicht riesig (nichts desto trotz sind beides hervorragende Spiele). Und diesem Fehler wollte ich aus dem Weg gehen. Auch wenn mein Spiel sehr wahrscheinlich nicht auf dem Markt landen wird, so will ich doch, dass es sich von der breiten Masse abhebt. So ein paar Ideen hab ich da schon, aber aus denen lässt sich kein fertiges Projekt machen. Jetzt kommt ihr, wenn ihr wollt, ins Spiel: Was sind Mechanics o.ä. was ihr in den momentanen Survival Games vermisst? Hättet ihr Wünsche? Ihr könnt die einfach hier mal reinschreiben.


    Schönen Abend noch und bleibt gesund...

  • The Forrest finde ich nicht so gut wegen dem ständigen Kampf mit den Eingeborenen (Zombies?) oder was das sein soll. Stranded deep war früher echt gut aber inzwischen ist das ganze Crafting und Bausystem sowas von komplex daß es mir eigentlich schon zu viel ist. Ich fand "the long Dark" echt gut weil man immer gegens Erfrieren und verhungern kämpft auch wenn mich die Wölfe genervt haben.


    Wichtig finde ich es Rollenspiel Elemente drin zu haben, das motiviert mich oft wenn ich denke "Komm noch ein bisschen und du hast 1 Punkt mehr in dem Skill" und dann ist wieder ne Stunde rum. Darum spiele ich derzeit wieder "kindom Come", was ja per Definition ein Rollenspiel und Kampfspiel ist, aber wegen den Elementen wie "Hunger", "Selber bandagieren", Schwerter selber schärfen usw hat es einen "Hauch" Survival.


    Bei guten Survival Spielen stimmt die Balance zwischen "schwierig" und "ich entdecke was neues". mich frustriert es wenn ich sterbe. Kommt immer wieder mal vor, aber bei sowas wie "perma Death" (Also "nix mit Speichern, tot is tot") sollte es mich nicht so frustrieren daß ich keinen Bock mehr habe.


    Ich fands bei "long dark" so geil mal ne neue Region oder Tankstelle zu entdecken, die dann zu durchsuchen und ein paar Kleinigkeiten zu finden. Dadurch daß man so schnell erfroren ist war es so schön in der Tankstelle mit ein paar Keksriegeln zu übernachten daß man vor Freude fast ein Lied gesungen hätte.


    Entdecken finde ich voll wichtig, das motiviert mich immer. Bei Stranded Dep hab ich mich wie ein kind gefreut als ich diese Bohrplattformen oder was das sein soll mal entdeckt habe. Entdecken und Erkunden. Bei Stranded Deep hätte ich mich auch gefreut wenn es mal ein Flugzeugwrack gegeben hätte oder eine Höhle mit den Überbleibseln von Robinson Crusoe oder so. Wenn man nach langem Spielen was echt neues, interessantes oder witziges findet, das finde ich motivierend.



    Mein Tip: Mach dir ne Liste. Papier oder Digital. Und da hast du 2 Überschriften "Gutes" und "Schlechtes" und da schreibst du aus ALLEN Spielen die dir einfallen auf was du gut und was du schlecht fandest. Was hat dir selber denn Spaß gemacht? Was hat dich gefrustet?

  • Was für mich ein absolutes Nogo ist, sind diese vorprogrammierte Tote.


    zb.:

    Man hat kaum noch Energie und der Gegner schlägt, eigentlich könnte man ausweichen aber im Code wurde bereits beschlossen das ich sterben muss. Das ist demotivierend man man eigentlich noch eine Chance hätte aber der finale Schlag bereits zum Sterben dazu gehört. Das ist mit nun schon bei mehren spielen aufgefallen.

    You may love to play games, but that doesn’t make you a developer.
    I love to eat dinner, but that doesn’t make me a chef.

  • Sleepy Jap, den Punkt hatte ich auch schon auf meiner Liste. Außerdem: Nach beispielsweise einem Hammerschwung, ist die halbe Energie weg. Ist in RL ja auch nicht so.


    kyodai Perma death soll, ähnlich wie in Minecraft, ein optionaler Spielmodus sein. Ich hatte vor, dass es drei bzw. vier Schwierigkeitsgrade gibt (Leicht, Mittel, Schwer, Perma-Death), dann aber der Spieler noch die Möglichkeit haben soll sich selber einen Schwierigkeitsgrad zusammen zu basteln, also die Werte z.B. Gegnerstärke, Hungerverlustrate etc. optional einstellen kann, z.B. wie in ARK.


    Dadurch daß man so schnell erfroren ist war es so schön in der Tankstelle mit ein paar Keksriegeln zu übernachten daß man vor Freude fast ein Lied gesungen hätte.

    Ich kann das Gefühl zu 100% teilen. da freut man sich dann wirklich immer über die kleinen Dinge. Ich muss mir noch ein Szenario einfallen lassen, und entscheide dann wie rar essen und so sein soll. Aber ich will auf jeden Fall eine Jagdfunktion mit einbauen, also das der Spieler sich seine Beute selber jagen kann. Das soll dann aber nicht so einfach wie in beispielsweise the Forest sein.


    Wichtig finde ich es Rollenspiel Elemente drin zu haben, das motiviert mich oft wenn ich denke "Komm noch ein bisschen und du hast 1 Punkt mehr in dem Skill" und dann ist wieder ne Stunde rum. Darum spiele ich derzeit wieder "kindom Come", was ja per Definition ein Rollenspiel und Kampfspiel ist, aber wegen den Elementen wie "Hunger", "Selber bandagieren", Schwerter selber schärfen usw hat es einen "Hauch" Survival.

    Ach ja, dass gute alte Thema der Langzeit-Motivation. Ich denke da liegt die eigentliche Herausforderung. Aber auch sowas wie: ja, du kannst bis Level 200 oder so aufsteigen, hast dann aber keinen Vorteil davon, ist auch sinnlos. Lieber nur bis Level 20, dann aber dafür arbeiten und belohnt werden.


    Ich danke euch beiden für eure Antworten. Mal sehen was hier sonst so noch für Ideen kommen.