Ubisoft vs. Epic und den Rest der Welt

  • Ein Off topic Thema bei dem mich mal eure Gedankengänge interessieren.

    Die Grundfrage lautet wie sich die Spielentwicklung in Zukunft gestaltet?

    Man hat im Beispiel Skyrin sehr schön gesehen wie lange ein Spiel überleben kann, in dem man der community die Mittel in die Hand gibt um selbst Einfluss zu nehmen.

    Worauf ich hinaus will ist der Farcry 5 Editor, den ich selber noch nicht in den Fingern habe.(Bald :-) )

    Soweit ich weiß, beinhaltet er alle Assets von Farcry3/4/5, Farcry Primal, Assassin`s Creed, Watsh Dogs und was weiß ich nicht alles. Mit 7000 Assets, Landschaftsgenerator, Sounds, Licht, Postprozess Funktionen und so weiter scheint sich das ganze eher in Richtung einer eigenen Spiele Engine zu entwickeln. Würde Ubisoft im nächsten Schritt so weit gehen und die Möglichkeit bieten, eigene Assets zu integrieren und diese kreierten Spielwelten noch weiter personalisieren, hätten sie die Möglichkeit sich eine Menge Kreative an sich zu binden.

    Was ich meine ist folgendes.

    Erstellt mit unserem Editor eure Spiele. Diese dürft ihr dann via Ubisoft veröffentlichen und Geld verdienen. Auch Epic stellt seine Assets nur zur Verfügung um damit Spiele in der eigenen Engine zu erstellen.

    Was meint ihr. In welche Richtung fährt der Zug. Als Chef von Ubisoft würde ich diesen Weg einschlagen.

    Natürlich bezieht sich das alles nur auf ein Genre. Aber es ist eins, das das meiste Geld bringt.

    Mich persönlich interessiert an Farcry 5 mittlerweile auch nur der Editor und nicht das Spiel als solches. Mein Sohn ist 6 und baut mit dem Editor 4 Maps. Was ich damit sagen will, ist das die Handhabung schon fast idiotensicher ist. Hat das Zukunft?

  • Ich hab damit auch schon mal ne Map erstellt, leider darf man da nicht wirklich detailreich arbeiten, da alles extrem limitiert ist, hab ne komplette Map machen wollen, nachdem ich aber mit etwa einem Achtel fertig war, hieß es auf einmal, dass der Speicher voll ist und ich nix mehr platzieren kann...

    Also ich halt davon nicht wirklich was, außer man will nicht die komplette Fläche nutzen und nicht detailreich arbeiten (also eher auf Rennspiel-Niveau).


    Wenn die jedoch einen vollwertigen Editor machen würden, mit dem man auch eine komplette Map machen kann, würd ich es mir vielleicht nochmal angucken^^

  • Ich denke, dass diese Limitierung im Moment auch Sinn macht. Du kannst auch ganz schnell in der Unreal Engine alles mit der Botanik zukleistern und fragst dich dann als Neuling, warum dein Spiel nur mit 10 FPS läuft. All diese Überlegungen über die technischen Hintergründe werden dem User abgenommen. Die Einschränkungen liegen im Bereich des Programmierens. Das Rad wird nicht neu erfunden und es würden nur Spiele nach Schema F erzeugt. Aber auf der anderen Seite wäre es ein offenes Tor für Künstler die es schaffen mit dem vorhandenen neues zu kreieren.

    Meiner Meinung nach wird es in der Zukunft eine Trennung zwischen den Old School Entwicklern und den Baukasten Bastlern geben. Und wie immer gibt es kein Gut oder Böse. Die Geschichte wird immer vom Sieger geschrieben. Oder besser gesagt von den Verkaufszahlen, was natürlich nichts über Qualität aussagt.